Pluralistisches und exklusives Verständnis der Religionen
Grundkenntnisse zur Religionswissenschaft allgemein
Grundkenntnisse zur Religionspsychologie
Grundkenntnisse zur Religionssoziologie
·Grundkenntnisse zur Religionsethnologie
In der globalisierten Welt stoßen die Religionen mit ihren unterschiedlichen Weltanschauungen und Wertesystemen aufeinander. Die Mission sucht bewusst die Begegnung mit Menschen anderen Glaubens. Doch wie ist das Phänomen der Religion aus biblischer Sicht zu beurteilen? Wo kann die Verkündigung anknüpfen? Wo kommt es zur inhaltlichen Auseinandersetzung? Hat die Mission das Recht, Menschen anderen Glaubens zur Bekehrung und damit zum Religionswechsel aufzurufen? Worin besteht das jeweilige Spezifikum der heute präsenten Weltreligionen? Der liberale Protestantismus vertritt eine pluralistische Religionstheologie. Die evangelikale Theologie geht stattdessen von einem exklusiven Verständnis des christlichen Glaubens gegenüber den Religionen aus. Die Teilnehmer sollen die verschiedenen Argumente kennen und eine biblische Position begründen lernen.
Dozent: Rolf Hille
Dr. theol. Rolf Hille, Magister der Philosophie. In den letzten 14 Jahren Rektor des Albrecht- Bengel-Hauses in Tübingen; Vorsitzender des Arbeitskreises für evangelikale Theologie, seit 1987 international für die World Evangelical Alliance als Theologe tätig.
Dieser Kurs kann auf das ABB-Studium angerechnet werden. Preise auf Anfrage. Weitere Informationen über den neuen Studiengang ABB-Studiengang: Interkulturelle Studien finden Sie auf S. 52 – 55.
Literaturempfehlung: Werner Neuer, Heil in allen Weltreligionen?, Gießen 2009